![]() Summen |
![]() R- und L-Last |
![]() Sinusdimmer |
Phasenanschnitt |
![]() Halbleiter |
![]() Ausstattung |
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Grundsätzliche Möglichkeiten zu Dimmen |
| Im laufe der Zeit haben sich unterschiedliche Methoden zur Dimmung entwickelt. Dabei ist der Fortschritt gekoppelt mit der gestiegenen Leistungsfähigkeit moderner Halbleiter. |
| Dimmen
mit Vorwiderstand Mit Verändern der Spannung oder der Spannungsform kann bei konstantem R ( Leuchtmittel) , die Leistung angepasst werden kann. Einmal kann man dafür sorgen das nur ein proportionaler Anteil der Versorgungsspannung an das Leuchmittel gelangt. Dies kann z.B. durch einen Vorwiderstand in irgendeiner Form wie z.B. Salzbad oder Drahtwiderstand erfolgen. Die Anliegende Versorgungsspannung teilt sich in der Reihenschaltung auf den Vorwiderstand und auf das Leuchtmittel auf. Durch Variation des Vorwiderstandes wird die Leistung am Leuchtmittel verändert. ![]() Früher angewandte Methode des Dimmens - Vorwiderstände, an Ihnen fällt die gesamte einzudimmende Leistung ab. Nachteil dieser Lösung ist, das sobald das Leuchtmittel gedimmt werden soll, die eingedimmte Leistung als Abwärme im Vorwiderstand verloren geht. Man betrachte das die Abfallende Spannung mit dem Strom der auch durch das Leuchtmittel fließen muss multipliziert wird. Das bedeutet ungeheure große Bauelemente die die Wärmebelastung vertragen, große Räume und große Kühlung für die Stellglieder und erhebliche Energiekosten. Von Vorteil dagegen ist, die Beibehaltung der Sinusform der am Leuchtmittel anliegenden Spannung. Um den großen Nachteil des Verlustes der Leistung beim Dimmen, zu umgehen wurde folgerichtig die Möglichkeit des Schaltens in Betracht genommen. Eine Dimmung mittels Vorwiderstand gehören demnach der Geschichte an. |
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Dimmen mit
Schwingungspaketen |
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Dimmen mit
Phasenanschnitt Unser Auge kann ein Flackern
mit ca. 25 Hz wahrnehmen. Mit der eben beschriebenen Schaltmethode sind
100 Schaltspiele pro Sekunde verbunden und mit Trägheit von
erhitzten Wolframwendeln vollkommen ausreichend um das gedimmte
Licht als ein stehendes ruhiges Licht zu empfinden. Da im geschalteten
Zustand die Spannung über dem Schalter Null ist, bei dem Strom der
zum Leuchtmittel fließt, ergibt sich so die Ideale Verlustleistung
von Null. Ist der Schalter offen, liegt zwar die Gesamte Spannung an dem
Schalter aber der Strom ist Null. Somit ist auch in dieser Schaltstellung
die Verlustleistung Null. Der Phasenanschnittdimmer Englisch: forward
(hard-fired) phase control) ist der zur Zeit mit Abstand verbreitetste
Dimmertyp. Aber in der Praxis ergeben sich durch das Verändern der Sinusform durch das Schalten inmitten des Spannungsverlauf leider auch Nachteile die im Kapitel "Anschneiden des Sinus" behandelt werden. |
| Dimmen
mit Phasenabschnittsteuerung So wie man die Spannung nach einer bestimmten Zeit zum Leuchtmittel durchschaltet (Phasenanschnitt), könnte man auch den Spannungsverlauf auch umgekehrt gestalten, dass man bei erreichter Leistung den Stromfluss unterbricht. Dazu wird nachdem die Phase ihren natürlichen Anstieg begonnen hat der Stromfluss beim gewünschten Leistungswert unterbrochen. Die Spannungsphase wird abgeschnitten - Phasenabschnittsteuerung, Englisch: inverse (reverse) phase control). ![]() Typischer Dimmvorgang für Kapazitive Lasten wie elektronische Vorschaltgeräte. Die Spannung folgt Ihrem natürlichen Verlauf bis der Strom unterbrochen wird. Diese Technik wurde erst kommerziell interessant als es möglich war einen Leistungshalbleiter der bei Vollast - also bei einem ordentlichen Strom - auch sicher und unter akzeptablen Kosten, in den sperrenden Zustand zu überführen. Siehe dazu weiter unten GTO / IGBT. Bei Kapazitiven Lasten wie übliche elektronische Niederspannungstransformatoren muss das Licht mit Phasenabschnitt gedimmt werden. Denn der Stromfluss am Anfang der Spannungshalbwellen, beginnt genau dann, wenn die Spannung durch 0 geht. Dadurch wird die Entstehung von Stromspitzen an den Kapazitäten, die über dem Netzanschluss und in den Gleichrichtern der elektronischen Transformatoren vorhanden sind, vermieden. Verwendet man gewöhnliche Halogenlampen (R-Last) ist das "sanfte" Heranfahren an die bei der Last benötigte Spannung ebenso von Vorteil. Das Leuchtmittel wird geschont und es entstehen geringere Störstrahlungen. Zusätzlich bietet die Phasenabschnittschaltung die Möglichkeit jederzeit den Stromfluss zu unterbrechen im Falle einer Überlastung bzw. eines Kurzschlusses. Leider sind die hier eingesetzten Schaltertypen von ihrer Natur her sehr empfindlich und werden selbst durch kurzzeitige Überlastungen zerstört. Es müssen deshalb aufwendige Schutzschaltungen integriert werden. Als Lasten können Glühlampen (ohm'sche Lasten) und Leuchten mit EVGs (elektronischen Transformatoren /elektron. Vorschaltgeräten) daher kapazitive Lasten verwendet werden. Werden irrtümlich drahtgewickelte Transformatoren mit Phasenabschnittdimmer gesteuern, ist zu erwartet, dass die resultierenden, induktiven Spannungsspitzen die IGBTs und Schutzbeschaltung der Dimmer - und möglicherweise zusätzlich Leitungsisolationen und Transformatorwicklungen - beschädigen werden. |
| Dimmen
mit Phasen- An- und Abschnitt Wenn man nun beider Lösungswege kombiniert, also die Phase anschneidet und anschließend abschneitet, so erhält man ein sehr symmetrisches Signal. Der Vorteil der sich daraus ergibt sind noch geringere Harmonische Störungen, da sich glücklicherweise einige Harmonischen des Phasenanschnitts mit den des Phasenabschnitts auslöschen. ![]() Dimmvorgang einer kombinierten Phasenan- und abschnittschaltung. Diese Schaltungsvarriante hat sich in der Praxis aus Gründen die unter dem Ansatz " Anschneiden des Sinus" beschrieben werden, nicht durchsetzen können und ist wieder vom Markt verschwunden zumal weder Induktive noch Kapazitive Lasten damit gedimmt werden können. Dazu war die Verlustleistung bei einem 300 µsek langen Schaltbereich zu hoch und ein Generatorbetrieb sehr problematisch. |
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Dimmen mit IPS Bei dieser Schaltung können je nach gewählter Betriebsart entsprechend der Ausführung für Phasenanschnitt oder abschnitt sowohl induktive wie auch Kapazitive uns selbstverständlich Ohmsche Lasten betrieben werden. |
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Dimmen mit Puls-Breiten-Modulation
(kurz PWM Puls Wide Modulation) |
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Vielen
Dank für Ihr Intresse |